DIS erklären ohne Drama – Der ultimative Kommunikations-Guide
Ein praktischer Leitfaden von den Nikas für entspannte und erfolgreiche DIS-Gespräche 🍀
Wir wollten jemandem unsere DIS erklären und plötzlich verwandelte sich unser Mund in die Sahara-Wüste, sodass die Worte stecken blieben, unser Herz raste und im Kopf Chaos herrschte: „Was sagen wir? Wie viel ist zu viel? Was, wenn die Person Angst bekommt?“
Wir kennen das nur zu gut. Vor zwei Jahren haben wir vor jedem DIS-Gespräch gezittert. Heute moderieren wir Workshops und geben Interviews. Nicht, weil wir plötzlich zu Kommunikations-Genies mutiert sind, sondern weil wir gelernt haben: Kommunikation über DIS ist ein Skill und
Skills kann man lernen.
Warum ist DIS-Kommunikation überhaupt so schwierig?
Das Klischee-Problem: Die meisten Menschen „wissen“ bereits etwas über DIS, aber leider meist das Falsche. Hollywood-Filme, reißerische Dokus und Sensationsberichterstattung haben ein Bild geprägt, das mit der Realität nichts zu tun hat. Wenn wir „DIS“ sagen, denken viele sofort an gefährliche, unberechenbare Menschen.
Das Trauma-Dilemma: DIS entsteht durch Traumatisierung. Das ist ein schweres Thema, das Menschen oft überfordert oder verunsichert, also wie erklärt man das, ohne zu dramatisieren oder Mitleid zu ernten?
Die Authentizitäts-Falle: Wir wollen ehrlich sein, aber nicht überwältigen. Offen, aber nicht verletzlich. Aufklärend, aber nicht belehrend. Diese Balance zu finden ist verdammt schwer.
Die Energie-Erschöpfung: Jedes DIS-Gespräch kostet Kraft. Wir erklären, rechtfertigen uns, räumen mit Vorurteilen auf und versuchen dabei, entspannt zu wirken. Irgendwann sind unsere Batterien leer.
Aber hier ist die gute Nachricht:
Es geht auch anders, denn mit der richtigen Struktur, klaren Grenzen und ein paar bewährten Strategien könnt ihr entspannter und selbstbewusster über eure DIS sprechen.
DIS erklären – Die 3-Stufen-Methode Schritt für Schritt
Nach gefühlten hunderten von DIS-Gesprächen haben wir eine Methode entwickelt, die in 90% aller Fälle funktioniert und sie ist einfach zu merken, reduziert Drama und führt meist zu positiven Reaktionen. Natürlich ist es immer unabhängig vom Gegenüber, denn auch die beste Methode und Struktur bringt nix bei aufklärungsresistenten Menschen.
Stufe 1 – Der Eisbrecher
Wie der Titel schon sagt, es geht darum das Eis zu brechen und aus unserer Erfahrung nicht nur aus der Sicht des Gegenübers, sondern auch für uns selbst. Wir merken selber, dass der Anfang meist am schwersten ist und, wenn wir mal davon ausgehen, dass unser Gegenüber offen ist für weiteres, dann ist das Gespräch danach bereits ein bisschen einfacher. Das Eis ist gebrochen, auf beiden Seiten! Wir fangen eigentlich meistens so an: „Wir haben DIS, d.h. unser Gehirn funktioniert etwas anders als üblich.“
Warum diese Formulierung funktioniert:
- „Anders“ statt „gestört“: Das Wort „anders“ weckt Neugier statt Angst
- „Unser Gehirn funktioniert“: Betont, dass es funktional ist, nicht kaputt
- „Etwas anders“: Minimiert ohne zu verharmlosen
Alternative Formulierungen:
- „Wir haben ein kreatives Nervensystem.“
- „Unser Gehirn ist etwas unkonventionell aufgebaut.“
- „Wir ticken neurobiologisch anders.“
By the way: Unsere Persönlichkeiten formulieren es auch auf unterschiedliche Weise und manche interessiert diese Methode ’nen feuchten Kehricht 😅 Aber es hilft (vor allem) denen, die sich unsicher sind.
Stufe 2 – Die Einordnung
Nach dem Eisbrecher kommt meist die logische Nachfrage „Was bedeutet das denn?“ oder ähnliches. Hier geht es darum, konkret zu werden, aber ohne zu dramatisieren. Wir erklären sachlich und funktional: „Das bedeutet, wir haben verschiedene Persönlichkeiten, die sich um unterschiedliche Bereiche kümmern.“
Warum das wichtig ist:
- Sachlich ohne Emotionen: Verhindert Dramatisierung
- „Kümmern sich um“: Zeigt Funktionalität und Zweckmäßigkeit
- „Verschiedene Bereiche“: Macht es greifbar und nachvollziehbar
Beispiele für „Bereiche“:
- „Arbeit, Alltag, soziale Kontakte, kreative Projekte“
- „Je nach Situation sind andere Persönlichkeiten aktiv“
- „Wie verschiedene Rollen, die jeder Mensch hat, nur ausgeprägter“
Stufe 3 – Die Beruhigung
Das ist oft der wichtigste Teil: Die Beruhigung. Hier nehmen wir Ängste und stellen klar, dass sich an unserer Beziehung nichts ändert. „Wir sind dieselben Menschen wie vorher, nur dass ihr jetzt wisst, warum wir manchmal unterschiedlich reagieren.“
Der Schlüssel zu dieser Stufe:
- Kontinuität betonen: „Dieselben Menschen“ nimmt Ängste
- Bekanntes einordnen: „Ihr kennt uns doch schon“
- Erklärung für Beobachtetes: „Daher kommen die Unterschiede“
Die komplette 3-Stufen-Erklärung in Aktion
„Wir haben DIS, d.h. unser Gehirn funktioniert etwas anders als üblich. Das bedeutet, wir haben verschiedene Persönlichkeiten, die sich um unterschiedliche Bereiche kümmern. Wir sind dieselben Menschen wie vorher, nur dass ihr jetzt wisst, warum wir manchmal unterschiedlich reagieren.“
Timing: 30-60 Sekunden Erfolgsquote: 90% positive Reaktionen Stresslevel: So minimal, wie geht

Situationsspezifische Leitfäden
DIS erklären – Familie & Freund:innen
Emotionale Nähe macht es schwieriger. Familie will oft „helfen“ oder hat Schuldgefühle. Freund:innen fragen sich, ob sie euch „richtig“ kannten oder stellen die ganze Freundschaft in Frage. Das ist eine große Herausforderung für beide Seiten.
Gesprächsleitfaden für Familie
Vorbereitung:
- Ruhigen Moment wählen, also nicht zwischen Tür und Angel
- Informationsmaterial bereithalten, weil es unterstützen kann
- Unterstützung mitbringen, z.B. Partner:in, Therapeut:in, Freund:in
Beispiel Einstieg:
„Mir ist es wichtig, euch etwas zu erzählen, damit ihr mich besser versteht. Ich habe eine DIS…“
Häufige Reaktionen und Antworten
- „Ist das unsere Schuld?“
„Nein, denn die DIS entsteht durch komplexe Faktoren. Ihr seid nicht schuld. Was jetzt zählt ist, dass ihr
mich unterstützt.“ - „Aber du warst doch immer normal!“
„Ich bin immer noch normal, denn DIS bedeutet nicht verrückt oder kaputt. Ich funktioniere super
im Leben.“ - „Können wir das heilen?“
„DIS ist Teil von mir und nicht eine Krankheit, die weg muss. Therapie hilft beim besseren Umgang, aber ich bin nicht ‚kaputt‘.“
DIS erklären – Arbeitsplatz
Die Herausforderung: Professioneller Kontext, Sorge um Jobsicherheit, Leistungsdruck.
Wann solltet ihr es am Arbeitsplatz erwähnen?
- Wenn es eure Arbeit beeinflusst
- Bei Vertrauenspersonen (nicht gleich alle)
- Wenn ihr Anpassungen braucht
- Bei Mobbing oder Unverständnis
- Wenn es sich für euch einfach richtig/wichtig anfühlt
Wann besser nicht?
- Beim Bewerbungsgespräch (außer es ist relevant)
- Bei bekannt intoleranten Personen
- Wenn euer Job dadurch gefährdet wäre (und ihr ihn behalten wollt)
Gesprächsleitfaden Vorgesetzte
„Ich möchte Ihnen etwas mitteilen, das meine Arbeitsweise betrifft, denn ich habe eine Dissoziative Identitätsstruktur. Das bedeutet, mein Gehirn funktioniert etwas anders, aber meine Arbeitsleistung ist davon nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil, ich bringe verschiedene Perspektiven und Stärken mit. Falls Sie Fragen haben, beantworte ich sie gerne.“
Bei Kolleg:innen
Weniger formal und mehr persönlich. Fokus auf: „Daher kommen manche Unterschiede, die euch vielleicht aufgefallen sind.“
DIS erklären – Ärzt:innen & Therapeut:innen
Die Herausforderung: Auch Fachpersonal hat oft veraltetes Wissen über DIS.
Gesprächsleitfaden für Ärzt:innen
„Ich möchte Sie über meine Diagnose informieren, da sie für meine Behandlung relevant sein könnte. Ich habe eine Dissoziative Identitätsstruktur, was früher bekannt war als Multiple Persönlichkeit. Kurz erklärt bedeutet das, dass mein Gehirn verschiedene Persönlichkeiten entwickelt hat, die sich um unterschiedliche Bereiche kümmern. Im Alltag funktioniere ich völlig normal, also wichtig für Sie: Ich bin nicht gefährlich, voll geschäftsfähig und kann eigenständig medizinische Entscheidungen treffen.“
Häufige Arztfragen
🔹 „Wer entscheidet über die Behandlung?“
„Wir entscheiden gemeinsam, denn bei wichtigen medizinischen Entscheidungen stimmen wir uns intern ab.“
🔹 „Kann ich mit allen sprechen?“
„Meist sprechen Sie mit unseren Alltags-Persönlichkeiten und das reicht völlig aus.“
Gesprächsleitfaden für Therapeut:innen
Bei Therapeut:innen könnt ihr oft offener sein, da sie theoretisch mehr Fachwissen haben sollten. Trotzdem ist es wichtig, eure Erwartungen und Grenzen zu kommunizieren.
„Wir haben eine DIS und suchen therapeutische Unterstützung. Wir arbeiten bereits seit [Zeitraum] mit unserer DIS-Struktur und kennen uns gut. Uns ist wichtig, dass Sie DIS nicht als ‚zu heilende Störung‘ sehen, sondern als Teil unserer Persönlichkeit, mit der wir besser leben lernen wollen. Wir entscheiden gemeinsam, welche Persönlichkeiten in der Therapie präsent sein möchten.“
Wichtige Punkte für Therapeut:innen
- Eure Selbstbestimmung:
Ihr entscheidet, wer spricht und worüber - Keine „Integration“ um jeden Preis:
DIS muss nicht „geheilt“ werden - Respekt vor allen Persönlichkeiten:
Jede:r Innie verdient Anerkennung - Trauma-informiert arbeiten:
Nicht jede:r will oder kann Traumaarbeit und das ist okay
Häufige Therapeut:innen-Fragen
- „Wollen Sie integrieren?“
„Integration kann viele Formen haben und wir entscheiden, was für uns richtig ist.“ - „Darf ich mit allen Persönlichkeiten arbeiten?“
„Das besprechen wir intern, denn manche möchten Kontakt, andere nicht.“
DIS erklären – Neue Beziehungen (romantisch)
Die größte Angst: „Wann ist der richtige Zeitpunkt? Und was, wenn sie/er wegläuft?“
Timing-Richtlinien
- Zu früh: Erstes Date (außer es kommt natürlich zur Sprache)
- Zu spät: Nach Monaten der Verheimlichung
- Richtig: Wenn echte Gefühle entstehen und ihr euch mehr öffnet (meist nach 4-8 Wochen)
Gesprächsleitfaden
„Mir ist es wichtig, dir etwas über mich zu erzählen, weil du mir wichtig wirst. Ich habe eine DIS, eine Dissoziative Identitätsstruktur, das bedeutet, dass ich verschiedene Persönlichkeiten in mir habe, die sich um unterschiedliche Lebensbereiche kümmern. Du kennst mich schon eine Weile und hast vielleicht gemerkt, dass ich manchmal etwas unterschiedlich bin. Das ist völlig normal für mich und beeinflusst nicht, wie ich für dich empfinde.“
Nachfragen beantworten
- „Wen liebe ich dann eigentlich?“
„Uns. Wir sind zwar verschiedene Persönlichkeiten, aber teilen uns einen Körper und ein Leben. Die romantischen Gefühle kommen von den Persönlichkeiten, die dafür zuständig sind, meist den erwachsenen (Falls nur von einer Persönlichkeit, dann hier austauschen). Unsere kindlichen Persönlichkeiten haben ganz andere Bedürfnisse und sind nicht romantisch interessiert. Aber du liebst uns als Ganzes, genau wie wir dich als Ganzes lieben.“ - 🔹 „Wie soll ich damit umgehen?“
„Genauso wie bisher. Behandle mich/uns ganz normal. Falls du Fragen hast, stelle sie gerne.“
DIS erklären – Was ihr vermeiden solltet
Zu viel Information auf einmal
Problem: Ihr erklärt DIS, eure Trauma-Geschichte, alle Innies, deren Namen und Funktionen in einem 20-Minuten-Monolog.
Lösung: Weniger ist mehr, also die 3-Stufen-Methode reicht für den Anfang, denn Details können später kommen.
Sich rechtfertigen
Problem: „Ich weiß, das klingt verrückt, aber…“ oder „Sorry, dass ich so bin…“
Lösung: Ihr müsst euch nicht entschuldigen für das, was ihr seid, denn die DIS ist Teil von euch, nicht euer Fehler.
Trauma-Details teilen
Problem: Die Person fragt „Wie ist das entstanden?“ und ihr erzählt eure komplette Kindheitsgeschichte. Lösung: „DIS entsteht durch frühe Traumatisierung und die Details sind sehr persönlich.“
Alle Innies vorstellen
Problem: „Das sind Anna, Jamie, Maya, Lex, Sam, Taylor…“
Lösung: „Wir sind mehrere Persönlichkeiten, die du nach und nach kennenlernst, wenn du möchtest.“
Bei der ersten ’negativen‘ Reaktion aufgeben
Problem: Eine Person reagiert schlecht und ihr denkt „Ich erzähle nie wieder jemandem von DIS.“ Lösung: Schlechte Reaktionen sagen nichts über euch aus, denn manche Menschen sind nicht bereit für
neue Informationen.
Ohne Selbstschutz-Strategie ins Gespräch gehen
Problem: Ihr habt keinen Plan, wie ihr reagiert, wenn das Gespräch schlecht läuft.
Lösung: Immer eine Exit-Strategie haben, z.B. „Dieses Gespräch ist für mich beendet.“
DIS erklären – Notfall-Strategien (Wenn Gespräche schwierig werden)
Notfall-Satz 1: Der höfliche Ausstieg
„Ich merke, das ist ein schwieriges Thema für dich. Lass uns das an einem anderen Tag besprechen.“
Wann verwenden: Bei Überforderung der anderen Person, aber ohne böse Absicht.
Notfall-Satz 2: Die klare Grenze
„Das ist sehr persönlich für mich und ich möchte heute nicht weiter darüber sprechen.“
Wann verwenden: Bei zu neugierigen oder aufdringlichen Fragen.
Notfall-Satz 3: Der sofortige Stopp
„Diese Art von Gespräch ist für mich beendet.“
Wann verwenden: Bei respektlosen, verletzenden oder diskriminierenden Reaktionen.
Notfall-Satz 4: Die Aufklärung
„Ich glaube, du hast ein falsches Bild von DIS. Das kommt oft durch Filme zustande.
Die Realität ist ganz anders.“
Wann verwenden: Bei Klischee-Reaktionen, aber erkennbarer Offenheit zum Lernen.
Notfall-Satz 5: Der Themenwechsel
„Okay, das war’s dazu. Wie läuft denn dein Projekt?“
Wann verwenden: Wenn ihr das Gespräch beenden, aber die Stimmung nicht verderben wollt.
Die 3-2-1-Regel für schwierige Momente
- 3 tiefe Atemzüge nehmen
- 2 Sekunden nachdenken
- 1 klarer Satz als Antwort
Nachsorge bei schwierigen Gesprächen
- Sofort: Sicheren Ort aufsuchen
- Innerhalb einer Stunde: Mit vertrauter Person sprechen
- Am selben Tag: Etwas Schönes für euch tun
- Nächste Tage: Gespräch reflektieren, aber nicht grübeln
DIS erklären – Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen
Die wichtigste Wahrheit: Ihr schuldet niemandem eine Erklärung! Ihr dürft immer:
- Nein sagen, wenn ihr müde seid
- Das Thema wechseln, wenn ihr überfordert seid
- Gespräche beenden, die euch nicht gut tun
- Eure Geschichte für euch behalten
- Unterschiedlich viel mit verschiedenen Menschen teilen
Energiemanagement-Strategien
Die Batterie-Metapher
Stellt euch vor, ihr habt jeden Tag 100 Energie-Punkte. Ein normales Gespräch kostet 5 Punkte, ein DIS-Gespräch 20-50 Punkte. Checkt vor jedem Gespräch: Wie voll ist meine Batterie?
Die 70%-Regel
Führt DIS-Gespräche nur, wenn eure Energie-Batterie mindestens 70% voll ist. Darunter fehlt euch die Kraft für evtl. schwierige Reaktionen.
Auflade-Rituale entwickeln
- Nach DIS-Gesprächen: 15 Minuten für euch
- Schöne Musik hören
- Mit einem Innie sprechen, der euch beruhigt
- Lieblings-Snack essen
- Kurzer Spaziergang
Grenzen kommunizieren
Vorbeugend:
„Ich kann heute 10 Minuten über DIS sprechen, dann würde ich gerne das Thema wechseln.“
Reaktiv:
„Das wird mir zu persönlich. Können wir über etwas anderes reden?“
Bestimmt:
„Ich bin heute nicht in der Verfassung für dieses Gespräch.“
Das Selbstschutz-Mantra:
„Meine mentale Gesundheit ist wichtiger als die Neugier anderer.“
DIS erklären – Checkliste
Wichtige Gespräche über DIS können überwältigend sein und vielleicht habt ihr schon mal eine Gesprächs-Vorbereitung angefangen, nur um den Zettel frustriert zu zerknüddeln und wegzuwerfen? Also wir schon und zwar mehrfach!
Genau aus diesem Grund haben wir „DISkret erzählen“ entwickelt, ein Leitfaden für eure Gespräche über die DIS. Egal, ob als DIS-Mensch oder Fachperson, diese Checkliste ist zu wertvoll zum Zerknüddeln und zu wichtig für den Papierkorb!
Als DIS-Menschen wissen wir aus erster Hand, wie herausfordernd wichtige Gespräche über unsere DIS sein können. Wir haben selbst erlebt, wie es ist, wenn Gespräche schief laufen, wenn wir uns unverstanden fühlen oder wenn wir hinterher bereuen, zu viel oder zu wenig gesagt zu haben.
Und ihr könnt euch den Leitfaden für glatte 0€ schnappen! 👇
DISkret erzählen
Euer Leitfaden für Gespräche über eure DIS
Fazit – Euer Mut verändert die Welt
Jedes Gespräch über DIS, das ihr führt, macht die Welt ein bisschen verständnisvoller. Ihr seid Pionier:innen. Ihr brecht Tabus auf. Ihr schafft Raum für die DIS-Menschen, die nach euch kommen.
Aber vergesst dabei nie: Ihr müsst nicht perfekt sein. Kommunikation ist ein Lernprozess. Jedes Gespräch macht euch stärker und selbstbewusster.
Es wird immer Menschen geben, die nicht verstehen wollen. Das liegt nicht an euch oder eurer Art zu erklären. Manche Menschen sind einfach nicht bereit für neue Perspektiven. Und das ist okay. Konzentriert euch auf die, die zuhören. Die, die Fragen stellen. Die, die lernen wollen.
Diese Menschen machen all die schwierigen Gespräche wett.
Euer DIS ist nicht euer Geheimnis, das ihr verstecken müsst. Es ist Teil eurer Geschichte, die es verdient, gehört zu werden, aber natürlich nur von Menschen, die sie respektieren!
Seid stolz auf euren Mut. Seid geduldig mit dem Prozess.
Und vergesst nie: Ihr seid genug, so wie ihr seid!


