[Blogparade] Gesellschaft & Trauma – Was bewegt euch, wenn ihr hinseht?

Trauma ist kein Randthema.
Es ist mitten unter uns – in Körpern, Beziehungen, Lebensläufen. Und doch bleibt es oft unsichtbar. Oder wird kleingeredet, pathologisiert, ignoriert.

Mit dieser Blogparade öffnen wir den Raum für ehrliche Stimmen, klare Worte und vielfältige Perspektiven: „Gesellschaft & Trauma – Was bewegt euch, wenn ihr hinseht?“

Was euch wütend macht, was Mut kostet, wo ihr euch sichtbar macht oder lieber still bleibt: genau darum geht’s!
Wir freuen uns auf eure Gedanken, Geschichten, Analysen, Erfahrungen und Forderungen.

Unser Beitrag zu diesem Thema findet ihr hier.

Was ist eine Blogparade?

Jeder, der Lust hat, kann zum Thema  „[Blogparade] Gesellschaft & Trauma – Was bewegt euch, wenn ihr hinseht?“ etwas schreiben.

Ihr schreibt und veröffentlichst euren Artikel auf eurer Website und verlinkt in deiner Einleitung diesen Blogartikel, den ihr jetzt gerade lest.

Ihr schreibt einen Blogartikel, den eure Zielgruppe gerne lesen wird.
Mehr neue Menschen klicken auf euren Blog und erfahren etwas über euch und eure Angebote.
Und: Ihr seht, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade erleben.

Die Blogparade ist befristet: Ihr könnt bis zum 22. Juni 2025 mitmachen.

So nimmst du an dieser Blogparade teil

  • Schreibt einen Beitrag über „Gesellschaft & Trauma – Was bewegt euch, wenn ihr hinseht?“
  • Wenn ihr noch keinen eigenen Blog habt, könnt ihr euren Beitrag gerne direkt hier unter diesem Blogartikel als Kommentar veröffentlichen
  • Verlinkt diese Blogparade „Gesellschaft & Trauma – Was bewegt euch, wenn ihr hinseht?“ in eurer Einleitung
  • Sobald ihr euren Artikel veröffentlicht habt: Kommentiert hier mit einem kurzen Text und dem Link zu eurem Blogbeitrag
  • Für die sozialen Netzwerke nutzt gerne den Hashtag #TraumaUndGesellschaft

Die Blogparade endet am Sonntag, 22. Juni 2025. Bis dahin könnt ihr euren Beitrag zu unserer Blogparade hier im Kommentarbereich hinterlassen!

Leitfragen zu dieser Blogparade

Diese Fragen sind nur Impulse: ihr müsst keine davon beantworten. Schreibt, was euch bewegt:

  • Wann habt ihr erlebt, dass Trauma in der Gesellschaft übersehen oder bagatellisiert wird?
  • Woran merkt ihr, dass gesellschaftliche Erwartungen mit eurem Erleben (z. B. mit PTBS, DIS oder anderen Traumafolgen) kollidieren?
  • Wie hat euch das gesellschaftliche Schweigen über Trauma geprägt?
  • Welche Sätze oder Haltungen haben euch im Umgang mit eurem Trauma besonders gestärkt oder verletzt?
  • Warum fällt es der Gesellschaft (vielleicht) so schwer, über Trauma zu sprechen?
  • Wo wünscht ihr euch mehr Sichtbarkeit für komplexe Traumafolgen und warum?
  • Wie erlebt ihr Sprache und Medien im Umgang mit Trauma und psychischer Gesundheit?
  • Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wenn ihr versucht habt, offen mit Trauma umzugehen – z. B. im Beruf, im Freundeskreis, in der Familie?
  • Was müsste sich gesellschaftlich ändern, damit Trauma nicht länger tabuisiert wird?

Wir freuen uns sehr auf eure Blogartikel 🦋

Hier kommt ihr direkt zu unserem Blogartikel:

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28 Kommentare

  1. Ihr rennt bei mir mit dieser Blogparade ganz offene Türen ein, liebe Niklas. Gerade schreibe ich an meiner Abschlussarbeit zur Traumafachberaterin.

    Ich erlebe es so: Wenn man einmal aufmerksam geworden ist, und offen dafür, genauer hinzuschauen, dann kann man es nicht mehr ungesehen machen. Und manchmal frage ich mich selbst: Wer spricht da gerade aus mir, welcher Anteil? Und mit wem geht er in Resonanz? Was macht das mit meinem Gegenüber? Und in der Achtsamkeit werden die Dinge klar.

    Trauma ist ein Thema, das – aus gutem Grund – gerne mit uns Verstecken spielt. Und gerade darum ist es gut, einmal genauer hinzusehen. In uns selbst, in der Gesellschaft. Im Wissen darum, was Trauma mit uns macht, wird auf einmal so vieles verständlich.

    Ich freue mich sehr über eure Blogparade.

    1. Vielen Dank, wir sind sehr gespannt auf den Artikel 🙂 Hast du die Möglichkeit uns noch zu verlinken, also unseren Blogaufruf, damit noch mehr Menschen darauf aufmerksam gemacht werden können? Das wär super 🦋

  2. Habe es schon mit 13 erlebt, dass man mich nicht ernst nahm. Hatte starke depressionen und kam in die psychiatrie. Da ich aber auch mit borderline diagnostiziert wurde, habe ich mich nie richtig von ärzten verstanden gefühlt weil ich wie jemand behandelt wurde die einfach „dramatisch“ ist.

    Wir/ich bin/sind mit ptbs borderline und DIS diagnostiziert worden aufgrund von trauma. arbeiten geht einfach nicht. manchmal muss ich mich zwingen so rauszugehen mit gebliebenen ängste. 5 jahre lang habe ich mich eingesperrt weil ich die realität aus dem weg gehen wollte. erst als ich mit schizophrenie diagnostiziert wurde und antipsychotika nahm, habe ich mich wieder raus getraut.

    Das schweigen machte mich hilflos und wütend. ich spüre die negativen konsequenzen und war ständig verwirrt, woher es kam. Es tut weh wenn man realisiert man ist in sicherheit und dennoch reagiert der körper auf gefahr. Ebenso habe ich bis jetzt auch gedanken „so etwas friedliches kann und darf ich nicht erleben“ ich habe einfach misstrauen gegenüber menschen.

    Ausreden und Sätze die die taten verharmlosen oder gar gleich sagen sowas ist nie passiert/man bildet es sich nur ein haben mich sehr verletzt

    Wenn man über trauma redet, macht man sich gleichzeitig verletzlich. Das gegenüber kann negativ drauf reagieren, wodurch man lieber schweigt.

    Ich wünsche mir mehr verständnis für alle traumatas egal wie „klein“ oder „groß“ es für jemand äußeren ist. Jeder hat ne eigene grenze der psyche und soll ernst genommen werden. Wenn man bleibende schaden davon nimmt, sollte es nicht ignoriert werden.

    In den medien kann es vorkommen dass man was beweisen muss. Totaler schwachsinn.

    Ich erlebe immernoch dass man mich nicht ernst nimmt in der familie, wahrscheinlich weil es dann heißt, die erziehung ist gescheitert. Täter wollen mir auch einreden dass ich verzeihen soll. Es ist ja doch familie. Oder ich bilde es mir komplett ein weil alles nur „spaß“ war. Im freundeskreis oder partnerschaft werde ich hingegen gehört.

    man sollte ernst genommen werden. Auf das kind oder den erwachsenen hören, früh die anzeichen erkennen und wichtig: HANDELN.

    1. Vielen Dank für diesen ehrlichen Einblick in Leben, Gedanken und Emotionen 🍀

      Wir können alles unterstreichen, insbesondere den letzten Satz:
      „Man sollte ernst genommen werden. Auf das Kind oder den Erwachsenen hören, früh die Anzeichen erkennen und wichtig: HANDELN.“ ✨

      Genau so ist es!

      Wertschätzende und liebe Grüße,

      die Nikas

    1. Danke für deinen tollen Beitrag, er ist wirklich so gelungen und du sprichst uns mitten aus der Seele 🧡

      Wir freuen uns, dass dieses Thema Aufmerksamkeit bekommt, danke dafür!

      Viele Grüße 🍀

  3. Liebe Niclas,
    inspiriert durch deine Blogparade habe ich nun meinen eigenen Blog auf meiner Website gestartet.
    Mir geht es darum, Wissen zugänglich zu machen – damit Menschen, die mit den Folgen traumatischer Erfahrungen leben, mehr Mitgefühl erfahren können:
    Mitgefühl von anderen – durch ein tieferes Verständnis.
    Und Mitgefühl mit sich selbst – weil klarer wird, warum manches so ist, wie es ist.

    Story follows State – Wie Trauma das Erleben prägt und warum es Verbundenheit braucht
    In meinem ersten Beitrag teile ich Gedanken darüber, wie frühe Prägungen unser Nervensystem formen – und wie sehr sie unser Erleben, unsere Beziehungen und unser Gefühl von Sicherheit beeinflussen.

    Denn: Heilung beginnt dort, wo wir einander wirklich sehen.

    → Zum vollständigen Artikel:
    👉 http://www.simoneback.at/blog

  4. Hallo liebe Nikas! Danke für Euren Blogparadenbeitrag. Für mich war das Thema „Gesellschaft & Trauma – Was bewegt euch, wenn ihr hinseht?“ zu groß. Daher habe ich mich auf einen Trauma-Unterstützungsaspekt konzentriert. Bei mir geht es um die Frage „Wie kann Yoga helfen Traumatas zu integrieren“ und „welche unterschiedlichen Yogaformen gibt es dafür“. Hier ist mein Beitrag „https://mein-persoenliches-om.de/trauma-und-yoga-wie-du-zurueck-ins-spueren-findest/“ – ich wünsche euch ganz viel Freude und Inspiration beim Lesen. Alles Liebe – Stefanie

  5. Lieber Nikas, eure Blogparade hatte ich auf meiner wanna-write-Liste, nur leider wurde mir die Zeit zu kurz für dieses umfangreiche und nicht ganz leichte Thema. Ich mag es, in die Tiefe zu gehen und werde das Thema sicher noch aufgreifen. In Bezug auf die Tiere und besonders die Pferde gibt es dazu leider auch sehr viel zu schreiben… Liebe Grüße, Natalie