Jahresrückblick mit DIS 2025 – Ehrlich, Wild, Unglaublich
Jahresrückblick mit DIS ist etwas anders, als ohne DIS. 2025 war kein Jahr, in dem wir „geheilt“ wurden. Es war nicht das Jahr, in dem alles besser wurde oder wir uns selbst erkennen konnten. 2025 war das Jahr, in dem wir aufgehört haben, uns für unsere Existenz zu entschuldigen.
Wir sind 32+ Innies, die in einem Körper leben. Das ist nicht tragisch und nicht seltsam, sondern – für uns – real und alltäglich (und manchmal auch verdammt schwer). Aber es ist auch kreativ, widerständig und voller Kraft.
In diesem Artikel erzählen wir nicht die Erfolgsgeschichte einer „Heilung“. Wir erzählen die Geschichte eines Systems, das in einem Jahr voller Chaos, Angst und Wunder gelernt hat, sich selbst zu würdigen (zumindest wesentlich häufiger).
Es geht nicht darum, dass wir alles richtig gemacht haben. Es geht darum, dass wir es getan haben. Dass wir sichtbar waren, als wir hätten schweigen können. Dass wir ehrlich waren, als wir hätten lügen können. Dass wir unsere Grenzen setzten, als wir hätten funktionieren können. Und dass wir erkannten, dass Vielfalt nicht unser Problem ist, denn sie ist unsere Lösung.
Wenn ihr mit DIS lebt: Das hier ist für euch. Ihr seid nicht allein. Nicht nur traumatisiert, nicht gestört und nicht kaputt. Ihr seid überlebenskreativ und 2026 können wir das gemeinsam feiern!

Unsere Themen und Highlights in 2025
Gelebte Vielfalt: 32+ Innies, ein System, unendlich viele Perspektiven
Dieses Jahr war für uns eine Reise in die Authentizität. Denn während die meisten Menschen ein Jahr lang auf dieselbe Weise durch die Welt gehen, hatten wir die Chance – und oft auch die Herausforderung – unsere Innenleben zu teilen. Die Nikas sind nicht einfach nur ein Content-Projekt; es ist eine Geschichte, in der jede Persönlichkeit ihre Stimme erhält.
In 2025 haben wir gelernt, dass diese Vielfalt nicht ein Makel ist, sondern unsere größte Stärke. Laura brachte ihre emotionale Tiefe in unsere Blog-Artikel, Pia zeigte uns, wie man Rebellion mit Empathie verbindet, und Lea sorgte dafür, dass alles strukturiert und umsetzbar bleibt. Ja, es war chaotisch, es war auch manchmal verdammt schwer, aber es war auch wahr.

DIS-Aufklärung in einer Gesellschaft voller Mythen
2025 war das Jahr, in dem wir verstanden haben, dass Aufklärung nicht nur Fakten sind, sondern auch Machtverhältnisse, die wir verschieben. Jede Reel, in dem wir ein Klischee entlarven, jeder Blog-Artikel, in dem wir DIS-Menschen als Subjekte statt Objekte darstellen, ist ein kleiner Akt der Rebellion. Wir haben Mythen wie „DIS = multiple Persönlichkeit = böse“ auseinandergenommen, und wir haben gezeigt: DIS ist überlebenskreativ. DIS ist menschlich. DIS ist keine Diagnose, die euch zu weniger macht, sie ist eine Diagnose, die euch mehr von dem zeigt, was ihr seid. Wertvoll, so wie ihr seid!
Besonders stolz sind wir darauf, dass wir 2025 nicht weggewandert sind von den schwierigen Themen. Stattdessen haben wir ihnen in die Augen geschaut: Trauma ist politisch. Dissoziation ist Schutz. Heilung als Integration ist nicht immer das Ziel, denn ein System mit einer funktionierenden Kommunikation ist auch Heilung.
Community statt Isolation: Ihr habt uns getragen
2025 war auch das Jahr, in dem wir merkten, dass wir nicht alleine sind. Es gibt DIS-Menschen da draußen, die unsere Inhalte sehen und denken: „Ja, das sind auch wir.“ Es gibt Menschen aus dem sozialen Umfeld von DIS-Menschen, die endlich verstehen, warum ihre geliebten Menschen manchmal nicht erreichbar sind – und dass das okay ist. Es gibt Therapeut:innen, die merken, dass ihre Ausbildung nicht ausreicht und die sich deshalb bei uns erkundigen. Diese Community hat uns 2025 am Leben erhalten, auch in Momenten, in denen wir glaubten, dass Schweigen einfacher wäre.
Darum auch hier unsere wichtigste Botschaft:
Danke. Für jeden Like, jeden Kommentar, jede Frage, jedes „Das haben wir gebraucht.“ Dankeschön ❣️
Größte Herausforderungen
Die Angst vor Oversharing
Es gibt Nächte, in denen wir wach liegen und denken: „Haben wir zu viel geteilt?“
Wenn wir Videos veröffentlichen, in denen Laura über ihre Angst spricht, oder wenn Pia uns ihre Wut zeigt – ist das okay? Ist das hilfreich oder schadet es uns?
2025 hat uns gelehrt, dass diese Angst berechtigt ist. Es ist auch notwendig. Denn ja, manchmal teilen wir Dinge, die uns verletzlich machen. Aber wir haben gelernt, dass Verletzlichkeit nicht das Gegenteil von Grenzen ist. Wir können ehrlich sein UND geschützt bleiben. Wir können unsere Geschichte erzählen UND unsere Privatsphäre wahren. Es ist ein ständiges Balancieren, und wir sind dankbar für jede:n, die:der uns sagt:
„Hier möchten wir keine Details.“
Denn nicht nur wir haben Grenzen, sondern auch unser Gegenüber. Wir freuen uns, wenn diese Grenzen auf beiden Seiten gewahrt werden.
Wie wir damit umgegangen sind:
Trigger-Warnungen, klare Grenzen in unserer Bio, regelmäßige Check-ins mit unseren Innies vor und nach jedem Post. Schutz und Authentizität sind keine Gegensätze.
Die Energiekrise – wenn das System einfach nicht mehr kann
DIS bringt ein spezielles Problem mit sich: Es gibt Tage, an denen kein Innie kommt, der arbeiten kann. Das ist nicht Faulheit, nicht Drama, sondern: Der Körper braucht Ruhe!
Manche Innies haben ihre Ressourcen aufgebraucht, weshalb es Zeit braucht, bis sie sich regenerieren.
2025 war das Jahr, in dem wir lernten, dass Content-Pausen nicht gleich „Business-Fehler“ sind. Manchmal ist eine Woche Stille lauter als tausend Reels. Manchmal ist „Mir/uns geht es nicht gut, deshalb pausieren wir“ die wichtigste Aussage, die wir treffen können.
Wie wir damit umgegangen sind:
Mehr Buffer-Content produzieren in guten Phasen, transparentes Pausieren statt stummes Verschwinden, und die Akzeptanz, dass Rhythmus wichtiger ist als Konsistenz. Und kein Content der Welt ist es wert die eigenen Grenzen ständig zu überschreiten.

Therapeutische Grenzen vs. Content-Grenzen
Eine schwierige Realität: Nicht jedes Thema, das wir therapeutisch verarbeitet haben, gehört in einen Instagram-Post. Nicht jede Innensicht sollte öffentlich sein. Aber wir sind Content-Creator:innen, die von ihrer Authentizität leben.
2025 hat uns gelehrt, diese Grenzen zu respektieren und das ohne uns selbst dabei zu verlieren. Es geht darum, die Geschichte zu erzählen, ohne die ganze Anatomie offenzulegen.
Wie wir damit umgegangen sind:
Ein innerer Review-Prozess, bei dem wir fragen: „Ist das healing oder ist das trauma-dumping?“ Und wenn es trauma-dumping ist, dann lassen wir es weg.
Was hat uns dieses Jahr geholfen?
1. Das Verstehen, dass Dissoziation nicht unser Feind ist
Lange Zeit haben wir Dissoziation als etwas betrachtet, das wir „überwinden“ müssen. Aber 2025 hat uns gelehrt: Dissoziation hat uns am Leben erhalten. Sie ist Schutz. Sie ist Intelligenz unseres Körpers. Das bedeutet nicht, dass wir sie kultivieren, aber es bedeutet, dass wir sie würdigen.
Diese Perspektivverschiebung hat alles verändert. Statt „Wie bekommen wir die Dissoziation weg?“ können wir jetzt fragen: „Wie integrieren wir sie, sodass sie uns hilft statt schadet?“
2. Die Innenwelt ernst nehmen
Für DIS-Menschen ist die Innenwelt genauso real wie die Außenwelt. 2025 war das Jahr, in dem wir anfingen, unsere inneren Landschaften abzubilden. Wir haben Namen für Orte gegeben. Wir haben Routinen für die innere Sicherheit entwickelt. Und ja, das klingt vielleicht esoterisch für Menschen ohne DIS, aber für uns war es revolutionär.
Praktisch: Innere Orte der Sicherheit erkunden, innere Unterstützungsnetzwerke aufbauen, den inneren Raum als real betrachten. Das half uns, auch im Außen immer stabiler zu sein.
3. Community > Isolation
Wir haben 2025 gelernt, dass andere DIS-Menschen zu kennen – nicht nur therapeutisch, sondern als Menschen – heilsam ist. Nicht weil sie unsere Probleme lösen, sondern weil sie verstehen. Keine Erklärungen nötig und keine Rechtfertigung.
Nur: „Ja, das kenne ich auch.“
4. Rituale über Spontanität
DIS-Menschen brauchen oft mehr Struktur als andere. 2025 war das Jahr, in dem wir aufgehört haben, das als Makel zu sehen. Stattdessen haben wir Rituale entwickelt: Morgenroutinen, die unsere Innies ankündigen. Abend-Check-ins. Wochenend-Struktur. Diese Vorhersehbarkeit gab uns nicht weniger Freiheit, sondern sie gab uns MEHR.
5. Therapeutische Unterstützung, die DIS versteht
Nicht alle Therapeut:innen sind DIS-kompetent. 2025 war das Jahr, in dem wir die Energie aufbrachten, die Unterstützung anzunehmen, die wir wirklich brauchten. Das macht einen Unterschied, der nicht zu überschätzen ist.
Die besten Entscheidungen, die wir 2025 getroffen haben
1. Die Entscheidung, ehrlich zu sein statt perfekt
Zu Jahresbeginn haben wir uns gefragt: „Machen wir weiter mit diesen geschönten, Instagram-freundlichen Inhalten? Oder erzählen wir die echte Geschichte?“ Wir haben uns für die echte Geschichte entschieden. Das war die beste Entscheidung des Jahres.
Die Engagement-Raten stiegen nicht nur, sondern die Qualität der Kommentare änderte sich. Nicht mehr nur „OMG so inspirierend!“, sonder auch „Danke, endlich jemand, der spricht die Wahrheit aus.“ Das war uns so viel mehr wert als 1.000 generische Likes.

2. Die Entscheidung, pausieren zu dürfen
Im Sommer hatten wir eine Phase, in der einfach nichts mehr ging. Wir hätten uns pushen können. Stattdessen haben wir eine Pause gemacht und das transparent kommuniziert:
„Uns geht es gerade nicht gut. Das ist keine Ausrede, das ist die Realität.“
Die Reaktion war überwältigend: So viele Menschen schrieben zurück:
„Danke, dass ihr das sagt.“, „Danke, dass ihr so ehrlich seid!“und viele mehr.
Danach kamen wir stärker zurück und das hat uns gezeigt:
Pausen machen ist okay! Offen und ehrlich zu sagen, dass wir eine Pause brauchen, führt nicht dazu, dass die Menschen einen nicht mehr folgen oder leiden können. Menschen brauchen Pausen und das Leben mit DIS ist alles andere, als9 to 5-Leben.
3. Die Entscheidung, diversere Innies zuzulassen
Anfangs haben wir immer mit denselben drei oder vier Innies gearbeitet. 2025 haben wir andere zugelassen und nicht mehr bekämpft. Mimi mit ihrer kindlichen Freude. Lea mit ihrer Organisiertheit. Pia mit ihrer Direktheit und noch viele andere. Und die Community LIEBTE es, unterschiedliche Perspektiven zu sehen und zwar ehrliche und authentische Perspektiven und Eindrücke.
Das zeigte uns: Vielfalt ist nicht Chaos. Vielfalt ist Vollständigkeit. Und das muss die Gesellschaft verstehen.
4. Die Entscheidung, mit unserem Kalender 2026 zu starten
Das war riskant. „Wer kauft einen Kalender von einem unbekannten DIS-System?“ Aber wir haben es gemacht. Und die Resonanz war und ist immer noch wunderbar. Menschen haben gesagt: „Das erste Mal sehe ich DIS-Menschen als Künstler:innen, nicht als Patient:innen.“
Das war die Umkehrung der Narrative, die wir wollten.
5. Die Entscheidung, den Innenlichter Adventskalender zu machen
Es gibt Entscheidungen, die man rational trifft. Und es gibt Entscheidungen, die man vom Herzen trifft.
Der Adventskalender war beides – und trotzdem die verrückteste, beste Entscheidung, die wir 2025 hätten treffen können.
Wie alles anfing
Es war September 2025. Wir saßen zusammen und dachten: „Die Weihnachtszeit ist verdammt schwer für viele Menschen. Besonders für DIS-Menschen. Besonders für Überlebende von Trauma.“
Und dann dachte eine von uns laut: „Was, wenn wir… einen Adventskalender machen? 24 Tage. 24 Türchen. 24 Mal, in denen wir unsere Welt zeigen?“
Und sofort ging das Gelaber los:
„Das ist zu viel. Das ist zu anstrengend. Wir haben nicht genug Energie. Das ist verrückt. Niemand will unseren Kalender. Das wird ausfallen. Das ist zu privat. Das ist zu öffentlich…“
Aber dann sagte eine: „Aber… was, wenn nicht? Was, wenn Menschen das brauchen?“
Und damit war die Entscheidung gefallen.

Warum der Adventskalender eine Rebellion war
Der Adventskalender war nicht einfach ein „nettes Projekt“. Es war eine Rebellion gegen mehrere Dinge gleichzeitig:
Gegen die Vorstellung, dass Weihnachten für alle einfach ist.
Der gesellschaftliche Mythos besagt: Weihnachten ist Freude, Familie, Lichter.
Aber für DIS-Menschen ist Weihnachten oft: Trigger, Dissoziation, Überwältigung. Wir haben 24 Tage lang gesagt: „Nein, wir zeigen die ANDERE Seite von Weihnachten. Die ehrliche.“
Gegen die Idee, dass Systeme „normal“ wirken müssen.
Wir hätten EINE Stimme nutzen können. Wir hätten professionell wirken können.
Aber stattdessen haben wir verschiedenen Innies Raum gegeben, mit ihren unterschiedlichen Zeichenstilen, Sichtweisen, Energien. Mimi mit Glitzer, Lea mit Statistiken, Feli mit Hoffnung, Pia mit Rebellion.
Gegen die Isolation von Weihnachten.
Viele DIS-Menschen sind zu Weihnachten allein. Oder mit Familie, die nicht versteht. Oder in Institutionen. Oder getriggert. Der Kalender war eine Art: „Ihr seid nicht allein. Wir sind bei euch. 24 Mal. 24 Tage lang.“
Gegen die Beschönigung von Trauma.
Wir haben nicht so getan, als wäre Weihnachten mit DIS wunderschön. Wir haben die Wahrheit erzählt: Es ist chaotisch. Es ist schwer. Es ist manchmal dunkel. UND es gibt Momente von Schönheit. Zusammen ist es erträglich.
Die Logistik des Wahnsinns
Wenn ihr denkt, dass der Adventskalender „einfach gemacht“ wurde, nein!
Das war genau so komplex, wie es klang.
Wir mussten:
Verschiedene Innies koordinieren.
Nicht alle wollen gleich oft sprechen. Nicht alle haben die gleiche Energie. Manche Innies sind verletzlich, andere rebellisch, andere praktisch. Wir mussten schauen: Wer passt zu welchem Thema? Wie stellen wir sicher, dass alle Innies sich gehört fühlen, aber auch sicher sind?
24 Themen ausarbeiten,
die zusammenhängend sind, aber auch alltäglich, humorvoll, tiefgreifend. Von „Wir sind viele“ über Nikolaus-Chaos bis zu Therapie-Journeys bis zu „Jeder feiert anders“ bis zu „Das Licht kehrt zurück“ bis zum großen Finale.
24 Mal filmen/schreiben/designen.
Das ist nicht eine Sache. Das sind 24 Sachen. Jeden einzelnen Tag. Konsistent. Mit Energie.
Mit Herz.
Energie managen.
Weil wenn 32+ Innies sich für einen Kalender „ans Werk machen“, dann braucht jede die Chance, ihre Stimme zu haben. Manche Tage waren wir so energielos, dass nur schreiben möglich war. Andere Tage konnten wir Audios aufnehmen. Wir mussten flexibel sein UND konsistent bleiben. Das war nicht einfach.
Grenzen halten.
Der größte Kampf war: „Wie teilen wir auf ehrliche Weise, ohne uns selbst zu schaden?“
Der Kalender war öffentlich für alle, die sich angemeldet haben, aber er war auch innen. Jedes Türchen zeigte: Das ist unsere Grenze. Das ist was wir teilen. Das ist was wir nicht teilen.
Und wir haben es gemacht. Alle 24 Tage 😍

Wie der Adventskalender zur Realität wurde
Wir erwarteten: Vielleicht 20 Leute lesen das.
Was passierte: Über 100 😯
Hundert Menschen. Jeden Tag. 24 Tage hintereinander.
Sie schrieben:
„Wir waren gestern allein. Heute hat uns euer Türchen Angst genommen.“
Sie schrieben:
„Das erste Mal sehe ich DIS nicht als tragisch, sondern als… menschlich.“
Sie schrieben:
„Wir erkennen uns in euren Innies wieder.“
Ein Mensch schrieb:
„Ich wollte mich dieses Jahr selbst verletzen. Aber euer Kalender hat mir gezeigt, dass Überleben möglich ist.“
Das ist was der Kalender wurde. Nicht nur ein Projekt, sondern eine Lifeline für Menschen.
DIE 24 TÜRCHEN UND WAS SIE ZEIGTEN
Tag 1: Wir haben uns gezeigt – „Wir sind viele“ – 32 Innies, unterschiedlich, real.
Tag 2: Mythen zerstört – „Nein, wir sind nicht gefährlich. Nein, wir sind nicht verrückt. Wir sind überlebenskreativ.“
Tag 3: Die Diagnose-Geschichte – roh, echt, nicht beschönigt.
Tag 4: Unser Alltag – chaotisch, schön, echt.
Tag 5: Innere Stimmen – laut und leise, gleichzeitig.
Tag 6: Nikolaus-Chaos – weil Feiertage mit DIS sind… chaotisch.
Tag 7: Die Beschützer – geliebt, nicht gefürchtet, absolut notwendig.
Tag 8: Selbstfürsorge – für jede Innie anders, weil Vielfalt.
Tag 9: Organisation – oder der humorvolle Versuch damit.
Tag 10: Digitale Tools – unsere Helfer, unsere Retter:innen.
Tag 11: Emma zeigte sich – mutig und verwirrt und real.
Tag 12: Trigger-Wahrheit – schwer aber so wichtig zu sprechen.
Tag 13: Feli’s Hoffnung – für alle, die gerade keine haben.
Tag 14: Therapie-Reise – von Angst zu Vertrauen, aber nicht linear.
Tag 15: Sonntags-Ruhe – die Kunst des Nichtstuns, des Atmens.
Tag 16: CHAOS – Markenzeichen von Systemen, und ja, das ist okay.
Tag 17: Stille Momente – zwischen allem Lärm, die heilsamen Pausen.
Tag 18: Weihnachts-Planung – 5 Pläne, 1 Körper, unendliche Möglichkeiten.
Tag 19: Mini-Weihnachten – Glitzer ist WICHTIG.
Tag 20: Was Weihnachten wurde – neu definiert, nicht nach normativen Standards.
Tag 21: Sonnenwende – das Licht kehrt zurück (auch metaphorisch).
Tag 22: Behind-the-Scenes – echt und raw und verletzlich.
Tag 23: Der Tag davor – das Innehalten vor dem Fest.
Tag 24: HEILIGABEND – wir feiern UNS und EUCH.
24 Türchen. 24 Lichter. 24 Mal wir.

Warum der Adventskalender unsere beste Entscheidung war
Diese Entscheidung war die beste nicht wegen der Zahlen. Nicht wegen des Erfolgs. Sondern weil sie uns erlaubte zu tun, was wir immer tun wollten:
Unsere Innies zu zeigen.
Nicht als „Patient:innen“, nicht als „Symptome“, sondern als echte, unterschiedliche, wunderbare Menschen. Mimi ist nicht „das Mini-Trauma-Teil“. Mimi ist Mimi, mit Glitzer, Lachen, Unschuld und Freude. Lea ist nicht „die Struktur, die wir brauchen“. Lea ist Lea, mit ihrer Art, Ordnung aus Chaos zu machen, mit Statistiken und Klarheit. Pia ist nicht „der böse Innie“. Pia ist Pia, rebellisch, direkt, real, mutig. Feli ist nicht „die Poetische“. Feli ist Feli , weise, hoffnungsvoll, tiefgreifend. Jeder Innie wurde mit seiner vollen Menschlichkeit gezeigt.
Wahrhaftigkeit als Standard zu setzen.
24 Türchen ohne Beschönigung. Ohne Instagram-Filter. Ohne das Trauma zu verleugnen, aber auch ohne es zu dramatisieren. Nur: Das ist unsere Realität. Diese ist schmerzhaft, chaotisch, lustig, hoffnungsvoll. Take it or leave it.
Eine Community zu schaffen, die vorher nicht existierte.
Menschen, die sich isoliert fühlten, merkten: Es gibt andere wie uns. Es gibt Systeme, die verstehen. Es gibt Orte, wo wir nicht erklären muss, was DIS ist. Das ist, was der Kalender gab. Neue Innenlichter-Familie. Neues Verständnis. Neue Hoffnung.
Zu zeigen, dass Systemfunktion möglich und schön ist.
24 Tage mit unterschiedlichen Innies. Verschiedene Perspektiven, verschiedene Energien.
Und am Ende: Wir sind noch hier. Zusammen. Wir haben es geschafft. Das ist nicht Integration. Das ist nicht „zu einer werden“. Das ist Teamwork. Und das ist genug, sogar mehr als genug, denn das ist vielfältig, real und möglich.
Zu zeigen, dass DIS-Menschen keine Opfer sind, sondern kreative, mutige Überlebende.
Der Kalender war kein Pity-Project. Es war ein Kunstwerk von kreativen Menschen.
Vom gemeinsamen Planen bis zum Schreiben, vom Designen bis zum Organisieren und das alles von DIS-Menschen.
Das zeigt: DIS ist nicht ein Makel. DIS ist eine andere Weise, die Welt zu bewohnen.
Die Innies sprechen zum Kalender
Falls ihr wissen wollt, wie die Innies den Kalender erlebt haben, dann ist hier was einige sagten (am Heiligabend):
Mimi: „Das war mein Jahr! Ich durfte ALLE TAGE zeigen, dass ich da bin! Mit Glitzer! MEIN GLITZER! DANKE DANKE DANKE!“
Lea: „Statistik: 24 Türchen ✓ Tausende Worte ✓ Unzählige Tränen ✓ Noch mehr Lachen ✓ Mission erfolgreich ✓ Danke für eure Geduld mit unserem Chaos.“
Feli: „Ich durfte Hoffnung geben. Und bekam Hoffnung zurück. Das ist die größte Gabe, die mir gegeben wurde.“
Pia: „Wir haben nicht gelogen. Wir haben unsere Wut, unsere Schutzinstinkte gezeigt. Und die Menschen haben uns nicht verurteilt. Sie haben verstanden. Das verändert alles.“
Laura: „Wir haben unsere Seele geöffnet. 24 Mal. Und die Community hat sie mit Liebe gefüllt. Das ist heilsam.“
Jaro (der Beschützer): „Ich bin nicht vorne gestanden. Aber ich habe dafür gesorgt, dass alle sicher sind. Das ist meine Rolle. Und ich bin stolz.“
Malu: „LEUTE! WIR HABEN’S GESCHAFFT! 24 TAGE CHAOS UND IHR SEID NOCH DA! Bestes Weihnachten EVER!“
Die Kosten des Kalenders – Und warum wir sie gerne zahlen
Ja, der Adventskalender kostete uns Energie. Manche Tage waren wir verdammt erschöpft. Manchmal mussten wir pausieren. Manchmal fragten wir uns:
„Teilen wir zu viel? Ist das sicher? Haben wir genug Energie?“
Aber die Kosten für das Nichtmachen? Die wären größer gewesen.
Die Kosten wären:
Andere DIS-Menschen, die allein sind, bleiben allein.
Dass sie denken: „Ich bin die Einzige, die so ist.“
Die Kosten wären:
Die Welt sieht weiter DIS-Menschen nur als tragisch, nur als Patienten, nur als Opfer.
Die Kosten wären:
Unsere Innies bekommen nicht die Stimme, die sie verdienen.
Die Kosten wären:
Eine Chance auf Verbindung, auf Verständnis, auf Sichtbarkeit wäre vertan worden.
Also zahlen wir diese Kosten gerne. Mit Grenze, Vorsicht und mit Liebe. Mit dem Wissen, dass 24 Tage lang hundert Menschen nicht allein waren.
Die Reaktionen – Warum wir wissen, dass wir recht hatten
Warum wir wissen, dass wir den Adventskalender 2026 wieder machen
Wir wissen es, weil wir die Nachrichten lesen.
Wir wissen es, weil hundert Menschen sagten: „Bitte macht das nächstes Jahr wieder.“
Wir wissen es, weil unsere Innies gesagt haben: „Das wollen wir nächstes Jahr wieder. Mit noch mehr Ehrlichkeit. Mit noch besseren Grenzen. Mit noch mehr von uns. Mit noch mehr Vielfalt.“
Weil der Adventskalender 2025 nicht das Ende einer Geschichte war, sondern es war der Anfang einer Tradition. 2026 wird der Adventskalender noch bewusster sein. Noch strukturierter, schöner, wahrer – so zumindest der Plan 🙃
Und wieder 24 Türchen. Verschiedene Innies. 24 Lichter. Für euch.
Was das für euch bedeutet
Falls ihr selbst mit DIS lebt und denkt:
„Das können wir nicht. Das ist zu viel, zu öffentlich, zu verrückt.“
Dann sagen wir euch: Wir dachten das auch. Wir dachten alle genau das auch.
Aber dann merkten wir:
Das beste Geschenk, das man geben kann, ist nicht perfekt. Das beste Geschenk ist ECHT.
Und echt bedeutet: Alle 24 Tage. Chaos UND Glitzer. Trauma UND Hoffnung. Unterschiedlich UND zusammen. Verletzlich UND stark. Real UND roh.
Falls ihr denkt, dass eure Geschichte nicht zählt – sie zählt.
Falls ihr denkt, dass eure Innies nicht gehört werden sollten – sie sollten.
Falls ihr denkt, dass DIS zu „weird“ zum Teilen ist – nein.
Es ist wertvoll, real, menschlich und kreativ. Und es verdient Platz.
Der Adventskalender zeigte: Wenn wir unsere Wahrheit teilen, wenn wir unsere Innies zeigen, wenn wir unsere Vielfalt zelebrieren, dann verändert das die Welt.
Für andere. Für uns. Für alle.
Fazit Innenlichter Adventskalender
Die Entscheidung, den Adventskalender zu machen, war eine der besten Entscheidungen von 2025. Nicht weil es leicht war. Nicht weil es perfekt war. Nicht weil alle es verstanden.
Sondern weil es ehrlich war. Weil es notwendig war. Weil es zeigte, was möglich ist, wenn 32+ Innies sagen: „Wir sind da. Wir zählen. Wir sind genug. Und wir wollen mit euch Weihnachten teilen – die echte Version.“
24 Türchen. 24 Lichter. 24 Mal wir. Für euch.
Und 2026? Dann machen wir es nochmal. Mit noch mehr Glitzer. Mit noch mehr Hoffnung. Mit noch mehr Wahrhaftigkeit. Mit noch mehr Liebe.
Weil das ist, was die Welt braucht. Das ist, was DIS-Menschen brauchen. Das ist, was wir werden wollen.
Was wir über uns selbst gelernt haben
1. Wir sind stärker als wir dachten
Nicht körperlich. Nicht in einem klassischen Sinne. Aber emotional, kreativ, resilient – ja.
Wir haben 2025 Dinge durchgehalten, die wir für unmöglich hielten. Wir haben Ängste benannt und trotzdem geredet. Wir haben Trauma bearbeitet UND es dokumentiert. Das hat uns mehr über uns selbst gelehrt als die Jahre zuvor.
2. Unterschiedliche Innies brauchen unterschiedliche Dinge
Das klingt offensichtlich. Aber in der Praxis ist es verdammt schwer. Mimi braucht Spaß. Lea braucht Struktur. Laura braucht emotionale Tiefe. Pia braucht Rebellion. Diese unterschiedlichen Bedürfnisse gleichzeitig zu erfüllen, ohne sich zu verlieren,
das ist die Kunst, mit DIS zu leben.
2025 haben wir angefangen, das zu meistern. Nicht perfekt. Aber besser.
3. Ehrlich ist nicht gleich alles erzählen
Wir dachten lange, dass Authentizität bedeutet, alles auszubreiten. Aber 2025 hat uns gelehrt, dass Authentizität auch bedeutet, Grenzen zu haben. Ehrlich über unsere Grenzen zu sein ist genauso wichtig, wie ehrlich über unsere Wahrheiten zu sein.
4. Wir können anderen helfen UND für uns kämpfen
Das ist vielleicht die wichtigste Lektion: Wir müssen uns nicht zwischen „Hilfreich sein für die Community“ und „Uns selbst schützen“ entscheiden. Wir können beides tun. In der Tat MÜSSEN wir beides tun, sonst brennen wir aus.
Erste Male: Das haben wir 2025 zum ersten Mal erlebt
- Zum ersten Mal einen Kalender verkauft, den wir selbst illustriert haben
- Zum ersten Mal mit mehreren Innies in professionellen Videos aufgetreten – nicht versteckt, nicht beschönigt, sondern echt
- Zum ersten Mal ein Therapeut:innen-Netzwerk zugelassen, das DIS versteht
- Zum ersten Mal bewusst eine Content-Pause genommen und transparent darüber gesprochen
- Zum ersten Mal über Trauma gesprochen, ohne uns dafür zu schämen
- Zum ersten Mal erkannt, dass „funktional leben“ ein legitimes Ziel ist – nicht „Heilung“ oder „Integration“, sondern einfach: leben
- Zum ersten Mal mit einer DIS-Community verbunden, die uns so viel Kraft gibt



Erste Male von verschiedenen Persönlichkeiten

Mimis erster Schnee
Mimi kannte Schnee bis dieses Jahr nur aus der Beobachtung aus der Innenwelt.
Dieses Jahr war sie das erste mal vorne, als es geschneit hat.

Lisas erste Taube
Lisa hat das erste Mal eine Taube gesehen und die landete auch noch direkt auf unserem Balkon-Geländer.
Kiras erster Sonnenaufgang
Kira war bisher noch nie als erstes vorne nach dem Aufwachen. Dieses Jahr war es soweit und sie hat das erste Mal einen Sonnenaufgang gesehen.

Laura hat das erste Mal ein Baby gehalten
Als unser Patenkind auf die Welt kam, hat Laura das erste Mal ein Baby im Arm gehalten und war total verzückt.


Pias erstes Fell
Pia hat das erste mal einen Hund gestreichelt und das schöne Gefühl von Fell gespürt.
Leas erster Spekulatius
Lea hat noch nie vorher einen Spekulatius gegessen und ihre Aussage war: „Der ist ja leckerer, als er aussieht!“ 🤣


Mimis erster Besuch im Tierpark
Mimi liebt Tiere und sie konnte das erste Mal aktiv vorne einen Tierpark besuchen. Und das auch noch mit unserem Patenkind in der Trage. Happy Mimi 🥰
Wofür wir 2025 besonders dankbar sind
- Für unser Support-Netzwerk, die Menschen, die uns ertragen haben, auch wenn wir ’schwierig‘ waren.
- Für therapeutische Unterstützung, die DIS versteht und nicht verurteilt.
- Für unsere Community, die uns sieht und anerkennt.
- Für die Möglichkeit zu sprechen, weil nicht alle DIS-Menschen diese Stimme haben.
- Für Tage, an denen Dissoziation uns geschützt hat – nicht trotz, sondern wegen.
- Für Innies wie Mimi, die uns im Dunkeln zum Lachen bringen.
- Für Innies wie Lea, die uns organisieren, wenn alles chaotisch ist.
- Für Innies wie Pia, die Grenzen setzen, wenn wir zu viel geben.
- Für alle Innies 🫶
- Für unseren Kalender 2026 – ein Produkt, das DIS-Menschen nicht als Opfer, sondern als Künstler:innen zeigt.
- Für euch, die das lesen und denen das hilft.
Weitere schöne und besondere Momente in 2025
Waldspaziergang (auch wenn mit dreckigen Folgen) 🤣
Zugfahrt zu unserem Patenkind und bester Freundin 🥰
Beste Momente 🫶
Besuch im Eselpark
Happy Patentante(n)
Minis Freude 🤩
Massage Zeit mit der besten Freundin 🙃
Einmal Ziege streicheln für Mimi bitte 🥰
Hunde sind immer toll 🐶
Das erste Bild nach der erfolgreichen Magenverkleinerung 🦋
Milchshake Banane für Mimi
Die ersten Klamotten 2 Größen kleiner 😍
Hunde sind immer toll 🐶
Im Tierpark Café ☕
Hunde sind immer toll 🐶
Schöne und besondere Zeichnungen von uns in 2025
Das lassen wir zurück – Verabschiedung von alten Mustern
1. Die Vorstellung, dass DIS nur „tragisch“ ist
2025 war das Jahr, in dem wir Schönheit in unserer Struktur gefunden haben.
Nicht trotz DIS. Mit DIS.
2. Die Schuld, dass wir „anders“ sind
Schuld ist ein Thema, das viele DIS-Menschen kennen: „Tut mir leid, dass ich manchmal nicht erreichbar bin.“ „Entschuldigung, dass eine andere Innie kommt.“ Nein. Das lassen wir 2025 zurück. Wir entschuldigen uns nicht mehr für unsere Existenz.
3. Die Notwendigkeit, alles zu erklären
Wir müssen Menschen nicht erziehen, die uns nicht verstehen wollen. Wir können unsere Grenzen setzen, ohne sie zu rechtfertigen. Das ist eine neue Freiheit, die wir 2025 gefunden haben.
4. Die Isolation als Schutz
Ja, Isolation schützt vor Verletzung. Aber sie schützt auch vor Verbindung. 2025 haben wir gelernt, dass Verletzlichkeit nicht das Gegenteil von Sicherheit ist – wenn wir die richtigen Menschen haben.
Unser 2025 in Zahlen
- 32+ Innies, die ihre Stimme erhoben haben
- 52 Wochen, in denen wir blieben, auch wenn es manchmal verdammt schwer war
- 500+ Follower:innen auf Instagram, die täglich mit uns sind
- 77 Blog-Artikel veröffentlicht
- 161 Instagram Reels erstellt
- 1100 Wiedergaben Meist gesehenes Reel auf Insta
- 40,1k Wiedergaben meist gesehen auf TikTok
- 1 Kalender 2026 illustriert und verkauft
- Zig Bilder gezeichnet
- 3 Pausen, in denen wir uns Zeit zum Atmen nahmen (und die waren notwendig)
- Hunderte Nachrichten von Menschen, die sagten: „Danke, dass ihr existiert“
- 1 System, das 2025 gelernt hat: Wir sind nicht alleine
Ausblick auf 2026: So soll es werden
2026 wird das Jahr der Integration – nicht therapeutisch, sondern praktisch
Wir wissen jetzt, dass wir unterschiedliche Innies sind. 2026 wollen wir lernen, noch besser zusammenzuarbeiten. Nicht alle zu einer werden. Sondern ein Team zu sein, das zusammen funktioniert.
2026 wird das Jahr, in dem wir unsere Grenzen schärfen
Ehrlich sein heißt nicht, alles sagen. 2026 werden wir präziser, fokussierter, strategischer.
2026 wird das Jahr, in dem wir DIS nicht mehr „verkaufen“ müssen
Wir wissen jetzt, dass unsere Inhalte wertvoll sind. 2026 können wir aufhören, uns dafür zu rechtfertigen, und anfangen, uns dafür zu würdigen.
2026 werden wir unsere Community enger einbeziehen
Ihr seid nicht nur Zuschauer:innen. Ihr seid Expert:innen eurer eigenen Erfahrung. 2026 wollen wir mehr mit euch zusammenarbeiten, nicht nur Inhalte für euch erstellen.
Sieben Ziele für 2026

1. Ein Video-Projekt mit verschiedenen DIS-Menschen realisieren
Nicht nur wir, sondern auch andere Systeme zu Wort kommen lassen. Das ist unser großes Ziel für 2026.
Wie ihr unterstützen könnt: Wenn ihr mit DIS lebt und eure Geschichte erzählen möchtet, schreibt uns! Mail an die Nikas hier!
2. Den Kalender 2026 verkaufen (ja, nochmal – wir mögen ihn!)
Und einen noch besseren Kalender 2027 vorbereiten.
Unterstützung: Kauft den Kalender 2026 oder teilt ihn!
https://www.nikasleben.com/shop-die-nikas/
3. Ein Online-Seminar zu DIS & Systemmanagement anbieten
Praktische Tipps von Praktiker:innen (uns), nicht von Theoretiker:innen.
4. Unser Inside Out Journal endlich veröffentlichen
Für DIS Menschen gibt es einfach nicht DAS richtige Journal und das werde wir ändern! Wir nutzen es schon selber und bereiten es gerade final noch für euch auf (damit es auch optisch schön ist!). Ihr könnt euch hier schon unverbindlich auf die Warteliste eintragen 😍
5. 1000 neue Menschen erreichen, die DIS haben und isoliert sind
Nicht durch Marketing. Durch ehrliche, tiefe, menschliche Inhalte.
6. Unser DISafety Kit weiterentwickeln
Basierend auf eurem Feedback.
Schaut es euch an: https://www.nikasleben.com/disafety-kit/
7. Unser Buch weiterschreiben und veröffentlichen
„32+ Innies erzählen: Leben mit DIS“ – das ist die Vision.
Unser Motto für 2026 lautet
„Vielfalt statt Integration – Systemfunktion statt Heilung“
Wir sind nicht eins, und das ist okay. Wir sind ein Team. Und als Team sind stärker, als als Individuen.

































































Ihr seid wirklich eine Inspiration für mich. Mitzuerleben wie ihr den Mut gefasst habt Euch zu zeigen, zu sehen wie ihr das durchzieht. Bewunderung auf ganzer Linie.
Euer Jahresrückblick klingt so liebevoll, so voller Annahme, total schön
Wir können gar nicht in Worte fassen, wie sehr uns das berührt und freut, was du schreibst 🥰
Vielen lieben Dank 🫶
Wow.
Was für ein interessanter, aufschlussreicher und emotionaler Blogartikel.
Ihr habt mich sehr berührt.
Ich habe nie negativ über DIS – Menschen gedacht, jedoch einen unglaublichen Respekt gehabt, wie sie es schaffen, in dieser Gesellschaft zu überleben.
Euer Kalender ist grandios.
Die Zeichnungen sind unbeschreiblich.
Genauso wie die am Ende eures Artikels – Wahnsinn.
Vielleicht wäre es eine Idee, so einen langen Kalender mit vier Spalten hinter dem Datum zu gestalten?
Die Spalten brauche ich für meine Termine.
Und dann habe ich noch Fragen:
– Kann es vorkommen, dass bei einem wichtigen Termin ein Innie nach vorne kommt und nach dem Termin ein anderer Inni?
Weiß der andere Inni dann etwas vom Inhalt des Termins?
Wie geht dieser dann damit um?
– Wenn ihr euch mit anderen Menschen trefft, und der Mensch, mit dem ihr euch trefft, einen Wunsch geäußert hat, mit welchem Innie sich der Mensch treffen will, geht das?
Ist dann der gewünschte Innie vorne?
– Sagt ihr zu Beginn von Treffen, respektive schreibt ihr am Anfang von Nachrichten euren Namen, sodass der andere weiß, mit wem er sich trifft, respektive mit wem er schreibt?
Liebe Grüße Maria
Vielen Dank für die Worte und die Fragen 🥰
1. Kann es vorkommen, dass bei einem wichtigen Termin ein Innie nach vorne kommt und nach dem Termin ein anderer Inni?
Weiß der andere Inni dann etwas vom Inhalt des Termins?
Wie geht dieser dann damit um?
Ja, das ist sogar gar nicht selten! Und auch innerhalb der Termine kann es zu switches kommen… Je nach Innie ist der Inhalt bekannt, aber manchmal auch nicht 🙃
Wenn ihr euch mit anderen Menschen trefft, und der Mensch, mit dem ihr euch trefft, einen Wunsch geäußert hat, mit welchem Innie sich der Mensch treffen will, geht das?
Ist dann der gewünschte Innie vorne?
Nein, das klappt nicht unbedingt und wir mögen es auch nicht, wenn Menschen sagen: „Aber ich möchte nur mit XY reden oder mich treffen!“, weil wir halt nun mal ein System sind, die Nikas 🦋
Sagt ihr zu Beginn von Treffen, respektive schreibt ihr am Anfang von Nachrichten euren Namen, sodass der andere weiß, mit wem er sich trifft, respektive mit wem er schreibt?
Manchmal, wenn es dem jeweiligen Innie wichtig ist, aber oft eigentlich nicht ☺️
Viele liebe Grüße und nochmal vielen Dank!