Gemaltes Bild in Aquarell von einem noch nicht vollständigen Puzzle, Avatar von Nika, bunte unterschiedliche Fußspuren und "Small Steps are okay" mit dem Titel "Motto des Jahres 2025 - Jeder Schritt für das große Ganze"

Jeder Schritt für das große Ganze – Motto des Jahres 2025

„Jeder Schritt für das große Ganze“: Manchmal braucht es einen Satz, der plötzlich alles zusammenfasst, was man fühlt und wonach man sucht. Unser Motto kam uns in einem dieser seltenen Momente der Klarheit. Es war einer dieser Tage, an denen alles gleichzeitig zu viel und zu wenig schien – und doch war da dieser Gedanke: Es ist okay, kleine Schritte zu machen, solange sie uns weiterbringen.

Dieses Motto steht für unser Team, unsere innere Welt und die vielen ‚kleinen‘ Teile, aus denen wir bestehen. Es erinnert uns daran, dass wir nicht alles auf einmal erreichen müssen. Jeder kleine Fortschritt zählt, jede Stimme in uns hat ihre Bedeutung, und jede Herausforderung bringt uns dem „großen Ganzen“ ein Stück näher.

2025 möchten wir genau das leben: uns Raum geben, uns selbst und anderen mit Offenheit begegnen und bewusst Prioritäten setzen. Dieses Jahr soll ein Jahr der Verbindung, der Heilung und der bewussten Entscheidungen werden. Was dieses Motto für uns bedeutet und wie wir es mit Leben füllen, erfährst du in diesem Beitrag. 💕

Über Nika Vida

Hinter dem Namen Nika Vida stehen viele Persönlichkeiten, denn wir haben eine Dissoziative Identitätsstörung, was früher als multiple Persönlichkeit bekannt war und eine Folge von Trauma ist. Unsere Kunst ist so vielfältig wie wir selbst: In Bildern, Zeichnungen und Texten erkunden wir Emotionen, Perspektiven und die Schönheit des Andersseins.

Jeder Schritt für das große Ganze: Wie wir dieses Motto 2025 mit Leben füllen werden

Dieses Motto bedeutet für uns 3 Dinge:

1. Wir werde gemeinsam wachsen – Jeder Schritt für das große Ganze

Verbundenheit schaffen – innen und außen

„Jeder Schritt für das große Ganze“ bedeutet für uns, Verbindungen zu stärken – sowohl nach innen als auch nach außen.

Innerhalb möchten wir als Team enger zusammenwachsen, indem wir einander zuhören, Raum für jede Persönlichkeit schaffen und gemeinsame Ziele setzen.
Das wir dieses ‚gemeinsam‘ überhaupt haben ist noch nicht allzu lange der Fall. Früher (und das ist Jahrzehnte her) war vieles chaotisch und unverbunden – als würde jede/r von uns allein kämpfen.
Jetzt fühlen wir zum ersten Mal, dass wir nicht gegeneinander arbeiten müssen, sondern miteinander können. Natürlich gilt auch das nicht für alle Persönlichkeiten, aber für viele.

Dieses „Wir“ ist neu, zart und manchmal noch fragil, aber es gibt uns Hoffnung.
Es bedeutet, Konflikte zu lösen, Kompromisse zu finden und uns gegenseitig zu unterstützen, auch wenn es nicht immer leicht ist. Jede Stimme zählt, und jede Persönlichkeit bringt etwas Wertvolles in unser gemeinsames Ganzes ein.

Wir spüren langsam, wie wichtig es ist, uns selbst nicht mehr nur als Einzelteile zu sehen, sondern als ein Ganzes, das aus vielen Perspektiven, Stärken und Geschichten besteht. Jede Persönlichkeit hat ihren Platz, ihren Wert und ihre Aufgabe – auch wenn es Zeit braucht, das anzunehmen.
Es ist ein Prozess, Vertrauen aufzubauen, Ängste abzulegen und ehrlich miteinander zu sein.
Manche von uns haben lange das Gefühl gehabt, nicht gehört oder verstanden zu werden, und genau da setzen wir jetzt an: zuzuhören, nachzufragen und Raum zu geben.

Gleichzeitig lernen wir, dass Einheit nicht bedeutet, identisch zu sein. Wir dürfen unterschiedlich sein, eigene Bedürfnisse haben und trotzdem gemeinsam Entscheidungen treffen.
Es geht darum, eine Balance zu finden: Zwischen Freiheit und Zusammenhalt, zwischen Rücksichtnahme und individueller Entfaltung.
Dieses „gemeinsam“ zu leben, ist für uns nicht nur ein Ziel, sondern eine tägliche Übung – mit all ihren Herausforderungen und kleinen Wundern. 💕

Das ist ein Weg, der Mut braucht – aber wir gehen ihn Schritt für Schritt.

Ein gemalter Baum in Aquarellfarben. Dezente, aber freundliche Farben.

Mit ProCreate gemalt von Feli

Nach außen möchten wir durch unsere Geschichte und Kunst Brücken bauen, Vorurteile abbauen und anderen Mut machen.

Unsere Geschichte zu teilen bedeutet, sichtbar zu werden – mit all unseren Facetten, Stärken und Schwächen. Das ist nicht immer leicht, denn es braucht Mut, Verletzlichkeit zu zeigen und Themen anzusprechen, die oft im Verborgenen bleiben.
Doch genau darin liegt die Kraft: Offen über die DIS zu sprechen und unsere Erfahrungen in Kunst, Worten und Taten auszudrücken, hilft uns und hoffentlich auch anderen, zu verstehen, dass Vielfalt nicht Schwäche, sondern Stärke ist.

Indem wir unsere Geschichte teilen, wollen wir Missverständnisse abbauen. Viele Menschen wissen wenig über die Realität von DIS, und das, was sie glauben zu wissen, ist oft durch Vorurteile, Klischees oder Angst geprägt.
Wir möchten zeigen, dass hinter diesem komplexen Erleben Menschen stehen – Menschen, die kämpfen, lieben, wachsen und träumen wie alle anderen auch.

Es geht uns nicht darum, eine perfekte Fassade zu präsentieren. Im Gegenteil!
Wir möchten durch Authentizität einen Raum schaffen, in dem andere sich wiederfinden und verstanden fühlen. Ein Raum, der sagt: „Du bist nicht allein.“
Denn wir wissen, wie schwer es sein kann, sich isoliert zu fühlen – sei es durch eine psychische Erkrankung, durch das ‚Anderssein‘ oder durch das Gefühl, nicht verstanden zu werden.

Unsere Kunst, unsere Worte und unser Auftreten sollen inspirieren, hinterfragen und berühren.
Vielleicht regen sie jemanden dazu an, selbst über das zu sprechen, was ihn bewegt.
Vielleicht helfen sie, den Blick für Vielfalt zu öffnen oder ein Vorurteil abzubauen.
Und vielleicht erinnern sie auch uns selbst immer wieder daran, dass unsere Geschichte wichtig ist – nicht nur für uns, sondern auch für das große Ganze.

Denn Offenheit beginnt mit dem ersten Schritt: dem Mut, ehrlich zu sein!
Und diesen Mut wollen wir 2025 immer wieder aufs Neue aufbringen. 💕

2. Kleine Schritte, große Erfolge – Jeder Schritt für das große Ganze

Fortschritt sehen und anerkennen

„Das große Ganze“ ist nicht immer greifbar – es wirkt oft überwältigend, wie ein Ziel, das so weit weg ist, dass man es kaum sehen kann. Aber was wir 2025 wirklich lernen wollen ist, dass das große Ganze aus vielen kleinen Schritten besteht. Es ist ein Mosaik, das Stein für Stein wächst, und jeder dieser Steine hat seinen Wert, auch wenn er auf den ersten Blick unscheinbar erscheint.

Für uns bedeutet das, Fortschritte bewusst wahrzunehmen und zu feiern, statt sie als selbstverständlich abzutun. Oft waren wir so sehr auf das Ziel fixiert, dass wir vergessen haben, wie weit wir schon gekommen sind. 2025 soll ein Jahr sein, in dem wir uns Zeit nehmen, die kleinen Siege anzuerkennen – ein guter Tag, ein ehrliches Gespräch, ein kreatives Projekt, das uns weiterbringt.

Doch genauso wollen wir lernen, geduldig mit uns selbst zu sein. Nicht jeder Schritt führt direkt nach vorne; manchmal gibt es Umwege oder Rückschritte. Diese nicht als Scheitern zu sehen, sondern als Teil des Prozesses, ist ein weiterer kleiner, aber wichtiger Schritt. Es geht darum, die Reise zu schätzen, nicht nur das Ziel.

Ein Ritual, das wir etablieren möchten ist, unsere Erfolge regelmäßig zu reflektieren.
Ob durch Journaling, Kunst oder Gespräche. Wir wollen uns die Zeit nehmen, zurückzuschauen und zu erkennen, was wir geschafft haben. Denn jeder kleine Schritt zählt, und jeder bringt uns näher zu uns selbst und zu unserem großen Ganzen.

Kleine Schritte zu feiern, bedeutet für uns auch, liebevoller mit uns umzugehen. Perfektion ist kein Ziel – Authentizität und Wachstum schon. Und wenn wir uns darauf konzentrieren, dürfen wir uns auch mal erlauben, innezuhalten und stolz auf das zu sein, was wir erreicht haben, egal wie klein es scheint. 💕

Eine geschlungene Treppe, die nach oben führt, umrandet von Blumen und mit Ausblick auf den freundlichen Horizont

Mit ProCreate gemalt von Fenja

3. Fokus auf das Wesentliche – Jeder Schritt für das große Ganze

Unsere Kraft in die richtige Richtung lenken

In einer Welt voller Möglichkeiten und Anforderungen ist es leicht, sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Aber 2025 soll für uns ein Jahr werden, in dem wir unsere Energie bewusst lenken – auf das, was uns stärkt, nährt und uns dem großen Ganzen näherbringt.
Es geht darum, Prioritäten zu setzen und zu erkennen, was wirklich wichtig ist.

Für uns bedeutet das, Entscheidungen klarer zu treffen. Nicht alles, was laut und dringend ist, verdient unsere Aufmerksamkeit. Manche Dinge lenken uns ab oder erschöpfen uns, ohne uns weiterzubringen. Deshalb wollen wir lernen, bewusst „Nein“ zu sagen: zu Erwartungen, die uns überfordern, zu Projekten, die uns nicht guttun, und zu Menschen oder Situationen, die unsere Energie rauben.
Dieses „Nein“ ist kein Verlust, sondern ein Gewinn an Raum und Freiheit für das, was uns wirklich
wichtig ist.

Dabei geht es nicht nur darum, Belastendes loszulassen, sondern auch darum, das Wertvolle zu bewahren. Was sind die Dinge, die uns Freude bringen? Welche Projekte fühlen sich richtig an? Welche Beziehungen stärken uns? Indem wir uns diese Fragen immer wieder stellen, möchten wir 2025 unsere Aufmerksamkeit auf das Wesentliche richten und uns nicht verzetteln.

Dieses bewusste Lenken von Energie gilt auch für unsere innere Welt. Es bedeutet, Konflikte nicht aufzuschieben, sondern sie anzusprechen. Es bedeutet, Zeit für Ruhe, Heilung und Reflexion einzuplanen – ohne schlechtes Gewissen. Und es bedeutet, unsere Ressourcen zu schützen, damit wir langfristig wachsen können, statt uns in kurzen Momenten zu erschöpfen.

Fokus auf das Wesentliche zu legen, heißt für uns letztlich, dem großen Ganzen mit Klarheit zu begegnen. Es ist ein Balanceakt, bei dem wir immer wieder überprüfen müssen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Aber es ist auch ein Versprechen an uns selbst, dass wir nicht alles tun müssen – nur das, was wirklich zählt. 💕

Ein Kompass, der in eine klare Richtung zeigt i leuchtende Farben

Gemalt mit ProCreate von Romy

Du willst uns 2025 dabei begleiten, wie wir unser Motto umsetzen?

Das würde uns unglaublich freuen! Dieses Jahr steht für „Jeder Schritt für das große Ganze“, und wir möchten nicht nur diese Schritte gehen, sondern sie auch sichtbar machen.
Für uns selbst, aber auch für dich.

Auf Instagram und Facebook kannst du uns auf dieser Reise begleiten:

  • Wir geben dir Einblicke in unsere Kunst, die unsere Gedanken, Erfolge und Herausforderungen rund um das Motto ausdrückt.
  • In unseren Texten teilen wir ehrlich, wie wir als Team Stück für Stück zusammenwachsen und uns dem „großen Ganzen“ nähern – mit allen Umwegen, kleinen Siegen und Momenten des Stillstands, die dazugehören.
  • Und wir schaffen einen Raum für Austausch: durch Fragen, die zum Nachdenken anregen, oder Themen, die dich inspirieren, deine eigenen Schritte zu reflektieren.

Das Ziel ist nicht nur unser eigenes Wachstum, sondern auch die Verbindung nach außen. Gemeinsam mit dir können wir zeigen, dass es möglich ist, Vielfalt zu leben, Hürden zu überwinden und uns gegenseitig zu stärken. Egal, ob du uns still begleitest, aktiv deine Gedanken teilst oder einfach ein Stück Inspiration mitnimmst: Wir freuen uns, wenn du Teil davon bist. 💕

Eine Frage an dich

Was bedeutet das Motto „Jeder Schritt für das große Ganze“ für dich?

Welche Schritte willst du 2025 gehen?

Wir freuen uns über Kommentare 💕

Weitere interessante Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert