Unser Motto für 2026: Authentisch plural, kompromisslos laut!

2026 wird unser Jahr. Nicht weil wir uns neu erfinden wollen, sondern weil wir endlich komplett zu dem stehen, was wir sind: ein plurales System, das keine Lust mehr auf Kompromisse hat. „Authentisch plural, kompromisslos laut!“ – dieses Motto ist uns nicht einfach so eingefallen. Es ist gewachsen aus hunderten Gesprächen, aus Momenten, in denen wir uns verstellt haben, aus Situationen, in denen wir lieber geschwiegen hätten, aber gesprochen haben. Und aus der Erkenntnis, dass wir genau so weitermachen wollen: echt, ungefiltert und verdammt laut.

Wir haben keine Lust mehr, uns kleiner zu machen, als wir sind. Wir haben keine Lust mehr auf „aber vielleicht solltet ihr…“, „ist das nicht ein bisschen…“, oder „könnt ihr nicht einfach…“.
Nein, können wir nicht. Und wollen wir auch nicht.

2026 leben wir unsere Vielfalt ohne Entschuldigung, setzen Grenzen ohne schlechtes Gewissen und machen Aufklärung ohne Filter.

Authentisch plural, kompromisslos laut: Wie wir dieses Motto 2026 mit Leben füllen werden

Unser Motto bedeutet für uns 3 konkrete Dinge, die wir 2026 umsetzen werden:

1. Authentisch plural – Wir zeigen uns, wie wir sind

Authentisch plural bedeutet für uns: Schluss mit verstellen

Jahrelang haben wir versucht, nach außen wie eine Person zu wirken. Wir haben Switches versteckt, Namen vereinheitlicht und so getan, als wären wir durchgängig „eine“. Das war anstrengend, unehrlich und hat uns von echten Verbindungen abgehalten.
2026 ändern wir das radikal.

Wir werden offen kommunizieren, wer gerade da ist – nicht aus Effekthascherei, sondern aus Selbstverständlichkeit. Wenn jemand fragt „Wie geht’s?“, antworten wir ehrlich: „Uns geht’s gut“ oder „Mir persönlich gerade nicht so, aber den anderen schon“.
Wir werden in unseren Social Media Posts sichtbar machen, wer schreibt. Wir werden in persönlichen Gesprächen nicht mehr so tun, als würden wir uns an Dinge erinnern, die eine andere Person von uns erlebt hat.

Das bedeutet nicht, dass wir jedem Menschen sofort unser ganzes System erklären.
Es bedeutet, dass wir aufhören, uns aktiv zu verstellen. Authentisch plural zu sein heißt:
Wir dürfen existieren, wie wir sind – viele in einem Körper, komplex, manchmal chaotisch, aber echt.

Konkret heißt das:

Authentisch plural - Die Nikas

2. Klare Kante gegen Pathologisierung – Wir setzen Grenzen

Kompromisslos bedeutet für uns: Nein heißt nein!

Wir sind es leid, uns ständig zu rechtfertigen oder zu erklären. Wir sind es leid, dass Menschen uns mit „Split“ vergleichen, unsere Innies als „Persönlichkeiten“ pathologisieren oder fragen, ob wir „gefährlich“ sind. 2026 setzen wir klare Grenzen – ohne Diskussion, ohne „aber man muss doch verstehen, dass…“.

Wenn jemand von „multipler Persönlichkeit“ spricht, korrigieren wir einmal. Wenn die Person es danach immer wieder falsch macht oder bewusst ignoriert, beenden wir das Gespräch. Sobald jemand unsere Struktur als „Störung“ bezeichnet, während wir „DIS-Struktur“ sagen, machen wir deutlich: Das ist nicht verhandelbar. Wenn Fachpersonen uns mit veraltetem Wissen begegnen, benennen wir das – und gehen, wenn nötig.

Kompromisslos bedeutet auch: Wir passen uns nicht mehr an Systeme an, die nicht für uns gemacht sind. Wir fordern ein, was wir brauchen – im Gesundheitssystem, in sozialen Settings, in der Öffentlichkeit. Und wir erklären nicht mehr endlos, warum wir so sind, wie wir sind. Wir sind. Punkt.

Konkret heißt das:

  • Wir tolerieren keine pathologisierende Sprache mehr in unserem Umfeld
  • Wir beenden Gespräche, die uns nicht guttun
  • Wir fordern aktiv ein, was wir als System brauchen
  • Wir entschuldigen uns nicht mehr für unsere Existenz
Leben mit DIS

3. Laut für Veränderung – Wir machen Aufklärung authentisch plural

Laut bedeutet für uns: Mehr Content, mehr Reichweite, mehr Impact

Wir wollen 2026 noch mehr Menschen erreichen. Nicht, weil wir Aufmerksamkeit um der Aufmerksamkeit willen suchen, sondern weil jeder Artikel, jeder Post, jedes Video Menschen helfen kann, DIS besser zu verstehen. Wir wollen lauter werden in unserer Aufklärung – provokanter, direkter, unverblümter.

Das bedeutet: Wir werden mehr Content produzieren, mehr auf Social Media präsent sein, mehr Kooperationen eingehen und mehr öffentliche Diskussionen anstoßen. Wir werden Mythen nicht mehr nur „sachlich entlarven“, sondern sie zerpflücken. Wir werden nicht mehr nur „freundlich aufklären“, sondern klar benennen, was Bullshit ist.

Laut sein bedeutet auch: Wir bauen unsere Community aktiver ein. Wir wollen mehr Dialog, mehr Austausch, mehr gemeinsame Aktionen. Wir wollen nicht nur für DIS-Menschen sprechen, sondern mit ihnen. 2026 wird das Jahr, in dem wir aus unserem Blog eine Bewegung machen.

Konkret heißt das:

  • Mindestens 4 Blogartikel pro Monat
  • Tägliche Präsenz auf Instagram und TikTok
  • Mehr kontroverse Takes, weniger „nett sein“
  • Community-Projekte und kollaborative Inhalte
  • Workshops, Talks, Podcast-Auftritte – wir gehen dorthin, wo wir gehört werden
Authentisch plural - Gemeinsam stark

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Lasst uns gemeinsam 2026 zu einem Jahr machen, in dem DIS-Menschen sichtbarer, verstandener und selbstverständlicher werden.

Seid ihr dabei?

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